„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung von Mühle-Glashütte, die für uns im weiteren Rennen um Rio sehr wichtig ist“, so Marlene Steinherr. „Dies hilft uns bei der Deckung unserer Material- und Reisekosten und lenkt darüber hinaus den Blick auch nochmals mehr auf unseren Sport. Denn Segeln steht leider immer noch sehr im Schatten anderer olympischer Sportarten.“
Die Teilnahme an den Olympischen Spielen wäre für die 24-jährige Studentin Bochmann und die 30-jährige Sportwissenschaftlerin Steinherr ein großer Erfolg, denn die Teilnehmerzahl in der 470er-Bootsklasse, deren Name sich von der Länge der Rennjolle ableitet, ist auf nur 20 Boote beschränkt.
Aufmerksam wurde Nautische Instrumente Mühle-Glashütte auf das Team bei einer Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Die beiden Seglerinnen übernahmen die Patenschaft für den neuen Rettungskreuzer BERLIN und waren bei dessen Kiellegung am 21. Oktober 2015 in Bremen vor Ort.
„Als passionierter Sportler war ich sofort begeistert von den Erzählungen der beiden“, so Thilo Mühle, Geschäftsführer von Mühle-Glashütte. „Wenn jemand so für seinen Sport brennt, schon auf Kurs Olympia ist, aber immer schauen muss, wie er die nächste Regatta finanziell stemmt, das ist nicht einfach. Wir freuen uns, dazu unseren Beitrag leisten zu können – und ich persönlich bin nun sehr gespannt auf das nächste Rennen von Annika Bochmann und Marlene Steinherr.“
In der Vorbereitung für Rio de Janeiro stehen die nächsten Wettkämpfe bereits kurz bevor. Vom 20. bis zum 27. Februar tritt das Segelteam bei der Weltmeisterschaft in Argentinien an. Mühle-Glashütte drückt den beiden Sportlerinnen für die kommende Regatta in Südamerika sowie für die Europameisterschaft im April vor Mallorca fest die Daumen.
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